Trinkwassersprudler: eine nachhaltige Alternative zu Plastikflaschen?

2018-02-08T12:53:46+00:0020. Dezember 2017|

Weltweit gehen jede Minute über eine Million Plastikflaschen über den Verkaufstresen – mit steigender Tendenz. Um die Dimension zu verbildlichen: Wenn wir alle im Jahr 2016 gekauften Flaschen aneinanderreihen würden, entspräche das der Hälfte des Weges von der Erde zur Sonne.

Aufgrund der Angebotsvielfalt von Flaschen ist es immer schwieriger, diese zu sammeln und erneut zu verwenden. So wird etwa nur die Hälfte der PET-Flaschen recycelt, der Rest landet auf der Müllhalde, in der Natur oder im Meer. Obwohl das Müllproblem weit weg erscheint, kann man auch im Kleinen etwas zur Ressourcenschonung und Müllvermeidung beitragen. Auch Pioniere, wie Steve Jobs, haben in einer kleinen Garage angefangen. Was kann man selbst tun, um Plastikmüll zu reduzieren, ohne auf etwas zu verzichten oder sich einzuschränken?

Reduzierung von Plastikflaschen im Alltag

Die Verwendung eines Trinkwassersprudlers kann bei der Reduzierung von Plastikmüll durch Flaschen behilflich sein. Denn der Kohlensäurezylinder kann aufgefüllt und wiederverwendet werden. Mit dem Sprudler lässt sich das Wasser aus dem Hahn einfach in Mineralwasser verwandeln. Trinkwasser aus unseren Wasserhähnen kann ohne Bedenken verwendet werden, denn kaum ein Nahrungsmittel wird so sehr kontrolliert wie unser Leitungswasser, auch nicht Mineralwasser. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: das ewige Kistenschleppen hat endlich ein Ende!

Nachhaltigkeits-Hacks für echte Mehrweghelden

Denken Sie nicht nur an Mehrweg-Werbeartikel, echte Mehrweghelden leben Nachhaltigkeit auch nach Feierabend.

1. Viele Supermärkte sagen inzwischen Nein zur Plastiktüte. Einkaufen macht mit wiederverwendbaren Taschen sowieso viel mehr Spaß. Dabei haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Varianten. Von der Tasche aus Fairtrade-Baumwolle, aus Jute oder mit Kork verzierte Taschen bis hin zum großen, faltbaren Einkaufskorb mit praktischem Henkel.

2. Kaufen Sie Glas- anstatt Plastikverpackungen. Joghurt und Co. gibt es auch in Glasvariante, die umweltfreundlicher sind. Zumindest wenn Sie diese zum Recyceln wieder beim Supermarkt oder Biomarkt abgeben. Denn dann können sie wiederverwendet werden.

3. Muss die kleine hauchdünne Plastiktüte in der Obst- und Gemüseverpackung wirklich sein? Versuchen Sie doch Obst und Gemüse lose zu kaufen, an der Kasse stört es niemanden. Wer auf seine Tüte nicht verzichten mag, kann stattdessen auch wiederverwendbare Stoffbeutelchen kaufen. Diese gibt es inzwischen in vielen Biomärkten zu kaufen.

4. Sagen Sie nein zu Kaffee aus dem Pappbecher. Die meisten Pappbecher sind von innen beschichtet, um diese widerstandsfähiger und auslaufsicherer zu machen. Da der Becher zusammen mit dem Deckel irgendwo entsorgt wird, ist meist kein Recycling möglich. Greifen Sie lieber zum nachhaltigen Thermobecher.

Sie sehen schon: Ein Mehrwegheld zu werden, ist gar nicht so schwer. Wenn Sie mehr zu den Mehrweghelden erfahren möchten, dann schauen Sie sich unsere Guten Gründe an.

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